Geschichte - Schützengesellschaft Friesach

Schützengesellschaft Friesach
Gut Schuss!
Schützengesellschaft Friesach
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Wappen der Schützengesellschaft Friesach
Mittwochs ab 18 Uhr
Juli/August Sommerpause

Geschichte

Unser Verein
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Gründung der Schützengesellschaft Friesach im Jahre 1986 war es notwendig, auch den Nachweis für das oben angeführte Gründungsjahr zu erbringen. Es war daher zweckmäßig, Nachforschungen im Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt anzustellen um Hinweise auf das Jahr 1736 zu erhalten. Nach zwei Wochen Forschung in den alten Dokumenten fanden sich sogar Hinweise auf ein noch früheres Gründungsjahr, dies konnte jedoch nicht einwandfrei nachgewiesen werden.
Eines der historischen Dokumente war eine Beschwerde des damaligen Stadtprobstes von Friesach bei der hohen Obrigkeit in Klagenfurt, dass die Bürgerherren von Friesach zur Zeit der Hl. Messe am Sonntag das Schießen übten. Der damalige Oberschützenmeister musste sich persönlich und schriftlich vor der Obrigkeit in Klagenfurt verantworten und tat es unter anderem mit dem Hinweis, dass das Schießen mit dem Kugelgewehr schon zur Zeit der Herrschaft Salzburgs in Friesach geübt wurde (also vor weit mehr als 250 Jahren). Um nun das Schießen weiterhin ausüben zu können, wurde nach einem neuerlichen Protest des Probstpfarrers vom 26.Juni 1843 und einer weiteren Rechtfertigung der Schützengesellschaft sowie der Unterschrift sämtlicher Schützenmitglieder das Scheibenschießen vom Kreisamt am 12.August 1843 weiterhin gestattet. Die Schützengesellschaft stellte jedoch das Schießen mit dem Kugelstutzen auf die damals neu erfundenen Nadelgewehre um, in welche nur ein kleines Bleischrot geladen wurde um nach einer nur 20 Schritte entfernten Scheibe zu schießen, was ohne jedes Geräusch möglich war.
Das Schießen wurde damals im Höferer-Garten abgehalten und wurde Jahre danach in das Gasthaus Höferer verlegt. Weitere Stationen waren das Gasthaus Rauchenwald, das "Blaue Haus" (Café Petersberg), der Keller im Gasthof Schöffmann und bis zur Errichtung des Sportzentrums Olsa 1996 im großen Saal des Gasthauses Schöffmann.
Aus der Zeit des Vorderladerschießens gab es in Friesach auch ein Schützenhaus welches mangels Verständnis um 1965 zum Abbruch freigegeben wurde und deshalb sicher viele wertvolle Schützenscheiben und andere Schätze verloren gegangen sind.
Aus der wechselvollen Geschichte der Schützengesellschaft Friesach ergeben sich aber auch Hinweise auf sehr verdienstvolle Funktionäre wie zum Beispiel OSM Petrowitsch (1.OSM nach dem 2.Weltkrieg), Dr. Wöhrer, Anton Bauer, Günther Herbst, Dr. Wimmer, Franz Köchl ,DI Roland Frank, Wilhelm Hoi. Diese Männer haben sich um das Schützenwesen in Friesach große Verdienste erworben.
1996 schließlich war es soweit und die Schützen konnten in die moderne Schießstätte im Keller des neuerbauten Sportcenters auf der Olsa einziehen. Diese Schießstätte ist wohl als eine der schönsten Anlagen Kärntens anzusehen!
In den letzten Jahren wurden mit der Schützengesellschaft Neunkirchen (NÖ), die das selbe Gründungsjahr als unser Verein vorweisen kann, sowie dem Schützenverein Ma. Theresia (NÖ) freundschaftliche Bande geknüpft und es findet ein reger Austausch statt.
Seit der Unterzeichnung der Partnerschaft von Friesach mit Bad Griesbach (Bayern) ist auch mit dem dortigen Schützenverein in Weng eine enge Bindung entstanden und die Freundschaft wird mit sportlichem und gesellschaftlichem Kräftemessen sehr gepflegt.

Möge das Schützenwesen in Friesach auch weiterhin zum Wohle der Jugend, einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung aber auch der Traditionspflege wegen einen weiteren Aufschwung erhalten. Gedankt sei an dieser Stelle aber auch dem Amt der Kärntner Landesregierung, dem ASVÖ-Kärnten und der Stadtgemeinde Friesach für die Unterstützung!

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